Leitbild

 

Ritterlichkeit ist geprägt von Idealen, die zwar heute nicht mehr sehr verbreitet sind, aber in allen Kulturen und Zeiten unvergängliche Werte darstellen.

Wir wollen uns an diesen Werten messen lassen, damit wir unseren Wert als Adelige und Ritter beweisen können.

 

Diemüte :

 

- Wir haben Demut und Respekt vor Ideen und Idealen, die größer sind als wir.

 

- Wir achten die Vertreter dieser Ideen und Idealen. Sei es, dass es Vertreter von Regionen oder Philosophien sind.

  Sie verdienen Respekt und Achtung.

 

- Unterwürfigkeit, blinder Gehorsam, Fanatismus und Extremismus egal welcher Colouer haben bei uns keinen Platz.

 

- Toleranz, Achtung und Respekt sind unsere Werte.

 

Guete :

 

- Freundlichkeit, Wohlwollen und Güte sind die Grundlage unseres Miteinanders.

 

- Wir sind füreinander da.

 

- Auch nach außen gilt, dass wir zunächst mit Wohlwollen dem anderen gegenübertreten.

 

- Gastfreundschaft und Freundlichkeit sind unsere Aushängeschilder nach außen.

 

- Wenn Mittelaltergruppen oder andere unsere Hilfe benötigen werden wir, falls wir können, helfen.

 

Hôher muot :

 

- Das Mittelalter gibt uns Kraft und Freude, wir lassen uns nicht von außen unsere Leidenschaft vermiesen.

 

- Jeder hat mal einen schlechten Tag oder eine schlechte Zeit, davon dürfen wir uns aber nicht herunter ziehen lassen.

 

- Wir stützen ihn und sind ihm ein Vorbild, an dem er sich wieder hochziehen kann.

 

Höveschkeit :

 

 -Wir sind Adelige und Ritter, dies verlangt einen respektvollen Umgang mit unserem Gegenüber.

 

- Wir streben danach unser Äußeres und unser Benehmen den Regeln und Normen bei Hofe anzupassen.

 

Manheit :

 

- Mut, ist nicht nur sich im Feld oder Kampf zu messen.

 

- Mut zeigt sich auch, seine Meinung zu vertreten und für unsere Ideale und für unsere Gruppe einzutreten.

 

- Mut ist auch anderen beizustehen, oder absolut ehrlich zusein.

 

Maze :

 

- Mäßigung ist wohl eine der schwierigsten Tugenden unseres Standes, denn das richtige Maß zwischen allen Tugenden zu finden ist eine Kunst, um nicht ins Negative (zuviel Hôher mout ist ebenso verkehrt wie zu viel Diemüte) abzugleiten.

 

- Jeder von uns sollte sich immer wieder kritisch hinterfragen, ob das, was er tut,sagt oder macht, mit den Idealen noch übereinstimmt oder ob Korrekturbedarf besteht.

 

Milte :

 

- Großzügkeit und Milde sind umfassende Tugenden.

 

- Wir üben unsere Darstellung nicht wegen des Geldes aus.

 

- Wir verzeihen - soweit es geht - unseren Mitmenschen.

 

- Wir helfen, wenn wir können.

 

- Wir üben keine Rache, sondern sind gerecht.

 

Staete :

 

Unsere Gruppe gibt es schon seit vielen Jahren.

 

- Wir haben in den letzten Jahren immer wieder Verluste hinnehmen müssen, dies hat die Gruppe nicht geschwächt, sondern sie ist fester geworden.

 

- Es sind neue Mitglieder dazugekommen und sie haben die Gruppe bereichert.

 

- Jeder, der die Gruppe nach einem Verlust zerfallen sah, musste sich eines besseren belehren lassen.

 

- Jeder von uns ist ersetzbar.

 

 

Triuwe :

 

- Einer für alle und alle für einen - diese Aussage ist zeitlos und gilt uneingeschränkt für uns.

 

- Zum Zeichen der Verbundenheit tragen die Ritter und Mitglieder der Gruppe Ringe, die eine ähnliche Inschriften besitzen.

 

Zuht :

 

 - Ernste Gespräche untereinander, kritische Selbstreflexion , Selbststudium, Lernen mit anderen, Beachten der Regeln und Tugenden sind die Lehrmeister, die uns unserem Ziel der wahren Ritterlichkeit näherbringen.

 

Mit der Zeit erlangen wir

 

Werdekeit :

 

- Durch das Leben und Hochhalten der Ideale des Rittertums, unsere persönlich Erfahrungen werden wir echte Ritter, nicht durch Ritterschlag oder Erhebung in den Adelsstand.

 

- Wahres Rittertum kommt von innen und das strahlt nach außen.

 

Êre :

 

- Wir mehren unsere Ehre und die der Gruppe durch unsere persönliche Einstellung zu den Idealen und Tugenden :

 

- Je mehr wir die Ideale und Werte leben und verkörpern desto mehr werden wir würdige Ritter und Adelige und desto höher ist unsere und die Ehre der Gruppe.

 

 

Gegeben und für würdig befunden durch  den Pfalzgrafen Matthias von Wallenrode am 1. des Augustus im Jahre des Herren 1204  

 

"Nur wer gelernt zu hat dienen, versteht es vielleicht zu herrschen"

Pfalzgraf Matthias von Wallenrode